Dann benötigen Ihre Mitarbeiter nach PSA-Benutzungsverordnung (PSA-BV) eine PSAgA-Unterweisung (PSAgA = Persönliche Schutzausrüstung gegen Absturz)!
Der Höhenausstieg aus der Hubarbeitsbühne ist – obwohl zunächst einmal verboten – nahezu alltäglich. Dieser Vorgang birgt ein erhebliches Risiko für die aussteigende Person! In vielen Fällen passieren Unfälle, weil die Mitarbeiter für den Höhensaustieg und der Arbeit unter Absturzgefahr nicht ausgebildet sind. Mit einer qualifizierten Anwenderschulung werden Bediener qualifiziert den Höhenausstieg vorzunehmen – und das legal!
Weitere Informationen zur persönlichen Schutzausrüstung gegen Absturz wird Ihnen in folgenden Videos erklärt:
Persönliche Schutzausrüstungen (PSA) haben bei sämtlichen Tätigkeiten Verwendung zu finden, welche aufgrund ihrer Art Gesundheitsschäden oder Verletzungen hervorrufen und welche durch andere Maßnahmen (organisatorisch bzw. technisch) nicht vermieden werden können. Neben den organisatorischen und technischen Maßnahmen werden die persönlichen Maßnahmen (PSA und Unterweisung) zu den traditionellen Maßnahmen des Gesundheitsschutzes sowie der Arbeitssicherheit hinzugerechnet. Die organisatorischen und technischen Maßnahmen sind jedoch bevorzugt durchzuführen. Persönliche Schutzausrüstungen kommen in der Wirtschaft sowie auch bei Rettungseinrichtungen und der Bundeswehr oder Polizei zum Einsatz. Aber auch im Sport- und Freizeitbereich gelten PSA als unverzichtbare Hilfsmittel (beispielsweise Schutzhelm, Auffanggurt, Rucksack). Sie haben den grundlegenden Vorschriften des Anhangs II der Richtlinie 89 / 686 / EWG (1) nachzukommen. Harmonisierte Normen, welche von der EU-Kommission aufgestellt wurden, geben eindeutige Anforderungen an die einzelnen Ausrüstungsgegenstände vor.
Eine Persönliche Schutzausrüstung gegen Absturz (PSAgA) stellt ebenfalls eine Ausrüstung dar, welche berufsgenossenschaftlich Versicherte bei Absturzgefahr verwenden müssen, wenn eine organisatorische bzw. technische Absturzsicherung nicht vorhanden ist. Die zu sichernde/n Mitarbeiter/innen müssen eine Unterweisung mit Prüfung absolviert haben. Die Mitarbeiter müssen sich zudem einer arbeitsmedizinischen Vorsorgeuntersuchung (G41.0) unterziehen. Die Berufsgenossenschaften stellen Vorgaben auf, in denen aufgeführt ist, ab welcher Absturzhöhe eine Sicherungspflicht erfolgen muss. Die Schutzausrüstung besteht aus einem Auffang- und Haltesystem. Das Auffangsystem soll die fallende Person sicher auffangen und den Körper beim Absturz sicher halten. Das Haltesystem muss ein belastungs- sowie gefährdungsarmes Ausüben der Tätigkeit gewährleisten. Die Eventualität eines Absturzes ist hierbei auszuschließen.
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